Drei Jahrgangstitel, mehrere Silber- und Bronzemedaillen sowie zahlreiche persönliche Bestzeiten: Vier Schwimmerinnen und Schwimmer aus Grenzach überzeugten bei den Baden-Württembergischen Kurzbahn-Meisterschaften in Aalen.
Vom 16. bis 18. Oktober 2026 trafen sich im Hirschbachbad in Aalen die besten Schwimmerinnen und Schwimmer des Landes zu den Baden-Württembergischen Kurzbahn-Meisterschaften. Rund 670 Teilnehmende aus 58 Vereinen absolvierten knapp 3.080 Starts. Mit dabei war auch der SSV Grenzach, der mit vier qualifizierten Nachwuchstalenten an den Start ging: Émilie Faucher und Kimberly Jahn (beide Jahrgang 2014) sowie Manon Faucher und Maxim Barth (beide Jahrgang 2012).
Die jüngeren Jahrgänge gingen jeweils am Vormittag ins Wasser, während die Jahrgänge 2012 und älter am Nachmittag um Bestzeiten und Medaillen kämpften. Das Grenzacher Team nutzte die Gelegenheit eindrucksvoll: Neben zahlreichen persönlichen Bestleistungen und starken Platzierungen schwammen sich Maxim Barth und Manon Faucher bereits zu Beginn der Schwimmsaison in mehreren Disziplinen auf der Kurzbahn unter die Top Zehn der deutschen Bestenliste.
Manon Faucher überzeugt mit zwei Jahrgangstiteln
Manon Faucher startete bereits am Freitag über 800 Meter Freistil und sicherte sich in hervorragenden 9:34,70 Minuten den zweiten Platz ihres Jahrgangs.
Über 200 Meter Freistil (2:12,90 Minuten) und 100 Meter Schmetterling (1:07,11 Minuten) ließ sie die Konkurrenz hinter sich und wurde zweimal Baden-Württembergische Kurzbahn-Jahrgangsmeisterin. Über 100 Meter Schmetterling qualifizierte sie sich zudem für das offene Finale und belegte dort einen starken sechsten Platz.
Auf den Sprintstrecken 100 Meter Freistil (1.02,33 Minuten) und 50 Meter Schmetterling (30,27 Sekunden) erreichte sie jeweils den dritten Platz. Über 200 Meter Lagen verfehlte sie in 2:34,63 Minuten als Vierte nur knapp das Podest. Platz 6 erzielte sie über 50 Meter Freistil.
Maxim Barth schwimmt zu Gold und zweimal Silber
Auch Maxim Barth setzte ein sportliches Ausrufezeichen. Über 400 Meter Freistil lieferte er ein starkes Rennen und gewann in 4:19,26 Minuten souverän den Titel in seinem Jahrgang. Mehr als vier Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten unterstrichen seine starke Form. Mit dieser Zeit schob er sich zudem in Deutschland auf der Kurzbahn in seinem Jahrgang auf Platz 2 der DSV Bestenliste.
Über 200 Meter Freistil schlug er nach 2:04,76 Minuten an und sicherte sich damit den Titel des Baden-Württembergischen Vize-Kurzbahnmeisters seines Jahrgangs. Eine weitere Silbermedaille gewann er über 200 Meter Schmetterling in 2:25,51 Minuten.
Auch in den übrigen Disziplinen überzeugte der Grenzacher Nachwuchsschwimmer: Über 100 Meter Schmetterling erzielte er in persönlicher Bestzeit (1.05,44 Minuten) den sechsten Platz. Über 50 Meter Freistil wurde er Achter, über 100 Meter Freistil belegte er Rang zehn.
Émilie Faucher mit persönlichen Bestzeiten und Top Ten Platzierungen
Émilie Faucher verbesserte bei sechs Starts gleich fünfmal ihre bisherige Bestzeit – eine starke Bilanz zu Beginn der Saison.
Besonders auf ihren Paradestrecken Brustschwimmen wusste sie zu überzeugen. Über 200 Meter Brust erreichte sie in 2:57,99 Minuten den fünften Platz ihres Jahrgangs. Über 50 Meter Brust belegte sie in 38,11 Sekunden Rang sechs. Ihre Leistungen zeigen, dass sie sich im starken Teilnehmerfeld gut behaupten konnte.
Kimberly Jahn nur knapp am Podest vorbei
Auch Kimberly Jahn präsentierte sich in guter Form. Über 50 Meter Freistil verpasste sie in starken 30,56 Sekunden als Vierte nur knapp einen Medaillenrang.
Weitere Top-Zehn-Platzierungen gelangen ihr über 50 Meter Schmetterling, wo sie in 34,39 Sekunden den sechsten Platz belegte, sowie über 200 Meter Freistil in 2:27,01 Minuten, ebenfalls mit Rang sechs. Über 100 Meter Freistil rundete sie ihren Wettkampf mit einem zehnten Platz ab.
Starke Bilanz für den SSVG
Die Ergebnisse in Aalen können sich sehen lassen: Mehrere Jahrgangstitel, Silber- und Bronzemedaillen, zahlreiche Top-Ten-Platzierungen und viele persönliche Bestzeiten belegen die erfolgreiche Arbeit der jungen Schwimmerinnen und Schwimmer.
Für die vier Grenzacher Talente waren die Meisterschaften nicht nur eine Gelegenheit, sich mit den Besten aus Baden-Württemberg zu messen, sondern auch wertvolle Erfahrungen für die weitere Saison zu sammeln. Besonders erfreulich ist, dass Maxim Barth und Manon Faucher mit ihren Leistungen bereits früh in der Saison auf nationaler Ebene Akzente setzen konnten.




















Fotos von Stefan Jahn, Julia Faucher und Heike Barth
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